Städtische Gewalt in Schwarzafrika: Auswirkungen, Strategien und Friedensbildung (U-CARE)

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Städtische Gewalt in Schwarzafrika: Auswirkungen, Strategien und Friedensbildung (U-CARE)

Kurzdarstellung

Fast alle größeren Städte südlich der Sahara erlebten seit Mitte des 20. Jahrhunderts einen dramatischen Anstieg von Gewalt und Kriminalität. Dieser Anstieg beeinträchtigt sowohl das Wohlbefinden von Bürger und Gemeinschaft, als auch die wirtschaftlichen Potentiale der Länder. Das Forschungsprojekt U-Care bezweckt die vergleichende Analyse von nachbarschaftsbasierten Initiativen zur Gewaltreduzierung und -Prävention im Sinne der Participatory Governance und wird sich auf Fallstudien in 3 verschiedenen urbanen Kontexten (Johannesburg, Nairobi und Douala) stützen. Gemeinsames Ziel dieses Projektes ist es, die aktuelle afrikanische und europäische Forschung in den Bereichen der städtischen Gewalt, der lokalen Governance und der Stadtplanung zusammenzuführen und ein starkes interdisziplinäres Netzwerk einzubinden, das die Probleme steigender Gewalt in den schwarzafrikanischen Städten wissenschaftlich aufarbeiten kann.

Liefergegenstände

  • U-Care wird beispielhafte Strategien der selbstorganisierten Gewaltprävention aus drei Metropolen Schwarzafrikas dokumentieren, bewerten und verallgemeinern.
  • In diesem Zusammenhang werden insbesondere Afrikanische Nachwuchswissenschaftler augebildet und ausführliche wissenschaftlich fundierte Analysen der jeweiligen Fallstudien erarbeitet.
  • Zudem werden die Ergebnisse den betroffenen Schlüsselperonen diskutiert und kommen diesen zugute.

Gruppe

Konzept und Koordination

Prof. Dr. rer.pol. Kosta Mathey, Dipl.-Ing. Peter Gotsch, Technische Universität Darmstadt, Planen in Außereuropäischen Regionen (PAR), Darmstadt, (Konzept und Koordination)

Netzwerkpartner

Prof. Dr. Kengne Fodouop, Christophe Sados, Université de Yaoundé I, Département de Géographie, Yaoundé, Cameroun

Prof. Dr. Alan Mabin, Obvious Katsaura, University of the Witwatersrand, School of Architecture and Planning, Johannesburg, South Africa

Prof. Dr. Washington H. A. Olima, Prof. Dr. Winnie Mitullah, Romanus Opiyo, University of Nairobi, School of the Built Environment, Nairobi, Kenya

Assozierte

Elkin Velasquez, Claude Ngomsi, UN-Habitat, Nairobi

Sponsor

Volkswagen Stiftung Hannover

Laufzeit

3 Jahre: November 2008 – November 2011